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Blutegeltherapie in der Tiermedizin
Blutegel sind ausgesprochen nützliche Helfer bei folgenden Erkrankungen:
Allgemeine Gelenkserkrankungen:
Arthritis, Arthrose, Ohmarthrose, Spat, Hufrollenerkrankung,
Kniegelenksarthrose, Schale.
Sehnenentzündungen, akute Rehe, Patellaluxation, Hüftgelenksdysplasie bei
Hunden, akute Discophathien, Spondylosen, lokale Pyodermien, Abszesse,
Thrombosen, Furunkel/Karbunkel, Ödeme, alle Formen von Entzündungsprozessen,
Entgiftung des Körpers.
Die Blutegeltherapie wird in der Tiermedizin vor allem bei Erkrankungen des
Bewegungsapparates eingesetzt. Bei schmerzhaften Athrosen führt dieTherapie
zu Schmerzlinderung und eine Entzündungshemmung. Aber auch in der
Entzündungstherapie von schmerzhafter Entzündung der Sehnenscheiden leisten
sie wertvolle Hilfe.
Die Behandlung schlecht heilender Wunden kann durch den Einsatz von Blutegel
sinnvoll unterstützt werden. Der große Vorteil bei einer Blutegelbehandlung
gegenüber einer traditionellen Behandlung ist, dass innere Organe wie Leber,
Niere und Herz nicht belastet werden. Daher ist die Therapie auch bei
älteren Tieren sehr gut anwendbar. Insbesonders bei Pferden und Hunden wird
die Blutegeltherapie wieder häufiger eingesetzt.
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