Borelliose

 

 


Borelliose ist eine durch Zecken übertragene Krankheit, die Menschen und Tiere betreffen kann.
Borellien wurden inzwischen auch in Mücken und Fliegen nachgewiesen.
Auch wurden diese Bakterien aus der Muttermilch von Hunden, Rindern und Mäusen isoliert.
Somit können die Bakterien über die Gebährmutter und über Körpersäfte von einem Individuum auf das andere übertragen werden.

Zecken holen sich den Erreger hauptsächlich bei Wald- und Wühlmäusen. Diese dienen als Reservoir, erkranken selbst allerdings nicht daran.
Hat sich eine infizierte Zecke bei einem Wirt angesaugt, wandern die Erreger aus ihrem Mitteldarm in die Speicheldrüse. Die Erreger werden werden der Blutmahlzeit aktiviert. Beim Saugen injiziert die Zecke den Speichel in die Haut des Wirtes. Je länger sie saugt, desto größer ist das Infektionsrisiko. Eine Infektion erfolgt erst nach ca. 48 Stunden.

Am Anfang der Borelliose zeigen sich noch keine markanten Symtome. Es werden Mattigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit gezeigt - ähnlich wie beim grippalen Infekt.
Deutliche Hautrötungen sieht man bei Tieren nur an wenig behaarten Stellen.

Die Borrellia burgdorferi-Bakterien siedeln sich über die Blutbahn in verschiedenen Körperregionen an. Hauptsächlich in gut durchbluteten Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern aber auch in Nerven. Lähmungserscheinungen können vorkommen.

Symptome entwickeln sich ca. nach 2-5 Monaten nach dem Biss.
Die meisten infizierten Tiere weisen eine erhöhte Körpertemperatur auf.

 


 

 

 

 

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