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Die Leishmanien
sind Parasiten. Sie vermehren sich in den weißen Blutkörperchen.
Übertragen wird die
Leishmaniose in Südeuropa und Nordafrika durch die Sandmücke. Diese gibt
es in allen mediterranen Ländern, wie Tunesien, Griechenland, Portugal,
Spanien, Türkei, Südfrankreich, den Kanaren und Sizilien. Inzwischen
sind die Sandfliegen allerdings auch in Schweiz und sogar in
Baden-Würtenberg aufgetaucht.
Eine Infektion führt zu
vielfältigen Symptomen. Es kommt zu Hautproblemen. Diese zeigen sich
zuerst als Dermatitis ohne Juckreiz. Es treten Schuppenbildung und
kleieartige Beläge, besonders an Nasenspiegel, Augenregion, an den
Ohrrändern und Pfoten auf. Danach treten Knötchen und Geschwüre auf und
die Patienten zeigen wiederkehrendes, therapieresistentes Fieber. Sie
leiden unter Appetitlosigkeit, Leber und Nierenschwellung,
Gewichtsverlust, Gelenksentzündungen, u.v.m.
Die Behandlung der
Leishmaniose ist aufwändig und kostspielig. Der Parasit kann nicht mehr
vollständig aus dem Körper verbannt werden. Es wird versucht, die
Symptome so gut wie möglich zu unterdrücken.
Impfungen existieren
momentan nicht.
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