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Eine chronische
Niereninsuffizienz – kurz CNI – zeichnet sich durch eine langsame
Verschlechterung aller Nierenfunktionen aus. Die Krankheit ist unheilbar
und wird erst sehr spät erkannt, da die klinischen Symptome erst
auftreten, wenn ca. 2/3 der Nieren nicht mehr arbeiten.
Die Nieren übernehmen eine ausgesprochen wichtige Aufgabe im
Blutkreislauf. Sie sondern die so genannten harnpflichtigen Stoffe aus,
regulieren das Blutvolumen und den Säure-Base-Haushalt und konservieren
Glucose.
Ein Grund für das vermehrte Auftreten der Niereninsuffizienz bei Katzen
ist, dass Katzen als ursprüngliche Wüstenbewohner freiwillig zu wenig
Wasser zu sich nehmen. Vom Grundsatz her, neigen Katzen dazu, ihren
Wasserbedarf aus der Nahrung zu nehmen. Leider ist es heutzutage modern
geworden, Katzen fast ausschließlich mit Trockenfutter zu ernähren.
Dies fördert sicher nicht die Funktionsfähigkeit der Nieren.
Doch auch die Fütterung der meisten am Markt angebotenen
Nassfuttersorten ist für Katzen eigentlich nicht gesundheitsfördernd.
Wie auch bei Hunden bestehen die meisten Futtersorten zu einem Großteil
aus pflanzlichen Nebenprodukten und ein paar Fleischabfällen. Nicht nur
die Niereninsuffizienz sondern noch eine ganze Reihe anderer Krankheiten
resultieren aus der falschen Fütterung unserer Tiere.
Die häufigsten Symptome der CNI sind: Vermehrte Wasseraufnahme,
vermehrter Harnabsatz, das Fell wird struppig. Darüber hinaus kann es zu
Erbrechen kommen, schleichender Gewichtsverlust und sogar vollständige
Koordinationsstörungen.
Niereninsuffizienz ist
nicht heilbar. Man hat jedoch die Möglichkeit, durch Futterumstellung
und mit homöopathischen Mitteln die Nieren etwas zu unterstützen.
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